Zupfmassage gegen Schwangerschaftsstreifen

Zupfmassage gegen Dehnungsstreifen

Eine Zupfmassage wird dir helfen, wenn du Schwangerschaftsstreifen vorbeugen und Risse in der Haut vermeiden willst.

 

Streifen in der Schwangerschaft

Sie gehören nun einmal dazu.

Durch die Wölbung des Bauchs wird die Haut sehr stark gedehnt und es entstehen Risse in der Haut, die sich zu Beginn als rote Dehnungsstreifen zeigen. Diese verblassen im Lauf der Zeit und werden dann zu weißen Dehnungsstreifen. Ganz los wird man sie meistens nicht mehr. Deswegen solltest du dich darauf konzentrieren, Dehnungsstreifen vorzubeugen.

Gründe für Dehnungsstreifen liegen unter anderem in einem schwachen Bindegewebe, was in vielen Fällen genetisch bedingt ist. Aber auch Übergewicht oder schnelle Gewichtszunahme in kurzer Zeit kann ein Grund sein. Neben dem Bauch haben viele Mensche Probleme mit Dehnungsstreifen an den Oberschenkeln, dem Po, der Brust oder den Armen.

Die medizinischen Gründe für Dehnungsstreifen findest du auf meinem Blog in diesem Artikel näher erläutert.

 

Wie oft solltest du die Zupfmassage während der Schwangerschaft durchführen?

Die meisten Mediziner raten dazu, die Zupfmassage mindestens zwei bis dreimal wöchentlich durchzuführen.

Ich würde dir immer zu festen Terminen raten, zum Beispiel montags, mittwochs, freitags und sonntags. Wenn du gute Erfahrungen gemacht hast, kannst du sie natürlich auch öfter machen. Schaden kann es nicht, nur nützen.

 

Zupfmassage gegen Schwangerschaftsstreifen in zwei Schritten: So funktioniert’s

 

Schritt eins: Einölen

Nimm reichlich Öl * und verteile es auf deinem Bauch oder der Körperregion, wo du den Dehnungsstreifen vorbeugen willst.

Massiere es richtig schön ein und gehe mehrfach über die entsprechenden Körperregionen. Danach kannst du noch zwei bis drei Minuten warten, bis du sicher bist, dass das Öl richtig eingezogen ist.

Positiver Nebeneffekt: Durch das Einölen bzw. Eincremen erhält deine Haut eine Extraportion an Feuchtigkeit, was Risse in der Haut ebenfalls vorbeugt bzw. verhindert.

 

Schritt zwei: Die eigentliche Zupfmassage

Nimm nun die Hautregionen, an denen du die Haut straffen willst, vorsichtig zwischen Daumen und Zeigefinger. Wenn es wehtut, hast du etwas falsch gemacht. Nun ziehst du die Haut mit den Fingern nach schräg oben weg.

Je früher du in der Schwangerschaft mit der Zupfmassage beginnst, desto besser kannst du den Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

Ca. sechs Wochen vor der Geburt solltest du die Bauchmassage beenden und den Bauch nur noch einölen.

 

 

Dehnungsstreifen vorbeugen
Öl gegen Dehnungsstreifen *

Alternative zur Zupfmassage

Wenn dir die Zupfmassage zu aufwendig ist, kannst du auch eine andere Mittel * nutzen.

Die Bürste regt die Durchblutung in den massierten Körperregionen an und hilft, Dehnungsstreifen vorzubeugen. Hierbei solltest du darauf achten, dass die Borsten relativ weich sind und nicht auf der Haut kratzen. Nach der Massage solltest du die massierten Stellen aber auch gut einölen.

Hausmittel gegen Dehnungsstreifen findest du hier.

 

Was mache ich bei Problemen mit der Zupfmassage?

Hier gilt wie immer: Frag (d)einen Arzt. Er wird dir helfen, was für dich in deinem Fall das richtige Vorgehen ist.

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