schwangerschaftsstreifen loswerden

Medizinische Gründe für Dehnungsstreifen bzw. Schwangerschaftsstreifen (Striae gravidarum)

Von Dehnungsstreifen, medizinisch als Striae, oder umgangssprachlich auch Schwangerschaftsstreifen genannt, sind nicht nur Schwangere Frauen betroffen. Auch Männer bzw. Jugendliche, die nicht schwanger sind, können von Dehnungsstreifen betroffen sein. Wie Schwangerschaftsstreifen entstehen und welche medizinischen Ursachen sie haben, erfährst du in diesem Artikel.

 

Was sind Schwangerschaftsstreifen bzw. Striae?

Striae sind Risse in der Haut, die insbesondere in den unteren Hautschichten auftreten.

 

Rote und weiße Schwangerschaftsstreifen

Grundsätzlich gibt es zwei Arten; rote und weiße Dehnungsstreifen. Rote Dehnungsstreifen sind verbreiteter, weil unter der Haut Blutgefäße liegen, deren Farbe durch die Haut schimmert.

Wenn die Striae verblassen, werden sie zu weißen Dehnungsstreifen.

 

Typische Körperteile für Dehnungsstreifen

In der Regel treten die Dehnungsstreifen an Stellen am Körper auf, die stark belastet werden bzw. Daher kommt der umgangssprachliche Name Schwangerschaftsstreifen, da der Bauch einer schwangeren Frau durch die Schwangerschaft stark gedehnt wird.

Andere Körperregionen, an denen Dehnungsstreifen häufig auftreten, sind die Hüften, Oberschenkel oder der Po. An den Armen können Dehnungsstreifen durch Bodybuilding entstehen.

 

Schwangerschaftsstreifen: Ein reines Frauenproblem?

Auch Männer können Dehnungsstreifen bekommen. Die Anfälligkeit ist meistens genetisch bedingt. Außerdem können Dehnungsstreifen in der Pubertät beispielsweise durch starkes Wachstum entstehen.

 

 

Ursachen: Wie entstehen Dehnungsstreifen?

Einen Artikel über die drei grundsätzlich Ursachen von Dehnungsstreifen findest du hier.

 

Risse in der Haut

Wie weiter oben schon geschrieben, sind Striae Risse in der Haut.

Ursache kann unter anderem eine Bindegewebsschwäche oder auch eine starke Gewichtszunahme in kurzer Zeit sein.

Durch schnelles Wachstum können Dehnungsstreifen in der Pubertät bei Jugendlichen entstehen.

 

Medikamenteneinnahme

Stellenweise können die Streifen auch durch unerwünschte Nebenwirkungen bei der Einnahme von Medikamenten entstehen.

 

Wenig Sport und Bewegung

Sport baut Kalorien ab, verhindert weitere Gewichtszunahme und kräftigt die Muskulatur. Durch ausreichend Bewegung kannst du Dehnungsstreifen ideal vorbeugen.

 

Hormonschwankungen während der Schwangerschaft

Durch die Schwangerschaft schwankt der Hormonhaushalt der Frau extrem. Dadurch kann die Haut an Elastizität verlieren und das begünstigt die Entstehung der Risse in der Haut.

 

Dehnungsstreifen durch Abnehmen

Dehnungsstreifen entstehen nicht direkt durch Abnehmen, aber in vielen Fällen werden sie erst nach dem Abnehmen sichtbar. Dafür habe ich einen Artikel zum Thema Dehnungsstreifen durch Abnehmen für dich geschrieben.

 

Wie kann man Dehnungsstreifen loswerden?

 

Narben

Dehnungsstreifen sind ähnlich zu Narben. Sie können im Lauf der Zeit verblassen, man wird die aber in der Regel nicht mehr komplett los. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, den Streifen entgegen zu wirken. Dafür gibt es sehr gute Cremes und Öle.

 

Operationen

Eine Möglichkeit besteht in der Anwendung von operativen Maßnahmen gegen Dehnungsstreifen.

Hier werden die betroffenen Hautschichten operativ entfernt. Das kann beispielsweise passieren, wenn jemand sehr stark abgenommen hat.

Hier bleibt dann allerdings eine Narbe von der Operation zurück. Ob das den Dehnungsstreifen vorzuziehen ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

 

Ein medizinisches Gerät für zu Hause

Mit dem Mikrodermabrausion von Dermasystems kannst du Dehnungsstreifen zu Hause behandeln. Das ist ein wirklich professionelles Gerät mit umfangreichen Funktionen. Hier * kannst du dir weitere Informationen holen.

 

 

Dehnungsstreifen vorbeugen

Die beste Möglichkeit ist natürlich, dass man Dehnungsstreifen vorbeugt.

Meine Tipps hierfür sind:

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