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Dehnungsstreifen in der Pubertät

Dehnungsstreifen in der Pubertät sind fast so normal wie in der Schwangerschaft. Das gilt übrigens für Mädchen und für Jungen.

 

Ursache schnelles Wachstum

Durch das rasche Wachstum in kurzer Zeit entstehen Risse in der Haut. Diese nennen sich in der medizinischen Fachsprache Striae cutis distensae. Sie sind nicht unbedingt ein gesundheitliches, sehr wohl aber ein psychisches Problem.

Dehnungsstreifen mit 15 Jahren, die sich beim Schwimmunterricht zeigen, empfinden viele Jugendliche als peinlich und schämen sich dafür. Dabei sind die Risse in der Haut hauptsächlich genetisch bedingt; die eine bekommt sie, der andere eben nicht. Übergewicht kann eine Ursache sein, allerdings bekommen auch normalgewichtige Jugendliche Dehnungsstreifen.

Aber was kann man gegen die ungeliebten Streifen tun? Von einer Laserbehandlung gegen Dehnungsstreifen würde ich bei Jugendlichen definitiv abraten. Das ist noch zu früh.

 

 

Grundsatz: Vorbeugen ist besser als nachsorgen

Hier sind auch die Eltern gefragt.

Wenn Ihnen auffällt, dass die Sprösslinge Dehnungsstreifen entwickeln, sollte man ruhig mit ihnen sprechen. Außerdem ist ein Besuch beim Hautarzt ratsam. Vielleicht lässt sich das Entstehen weiterer Streifen mit einer Feuchtigkeitscreme verhindern.

Auch eine gesunde Ernährung mit ausreichend Flüssigkeit, Obst und Gemüse kann die Streifen eindämmen.

 

 

Wo können Dehnungsstreifen in der Pubertät entstehen?

Im Prinzip an allen Stellen, wo auch Erwachsene befallen werden; die Streifen entstehen an der Brust, am Rücken, an den Oberschenkeln, am Po und an den Armen.

Also prinzipiell überall dort, wo das Bindegewebe der Haut genetisch schwach ausgeprägt ist.

 

dehnungsstreifen am rücken in der pubertät

 

Dehnungsstreifen in der Pubertät vorbeugen mit dem Noppenball

Sobald die ersten Dehnungsstreifen auftreten, ist eine Massage mit dem Noppenball * empfehlenswert. Diese kann man in der Regel für weniger als zehn Euro im Onlineshop kaufen.

Mit diesem massiert man die betroffenen Hautpartien für ca. zehn Minuten. Bei guter Verträglichkeit kann man die Massage ruhig drei Mal täglich durchführen.

Positiver Nebeneffekt: Die Massage regt die Durchblutung an und kann natürlich für den gesamten Körper genutzt werden.

Außerdem noch eine gute Nachricht: Mit der Zeit werden rote Dehnungsstreifen zu weißen Dehnungsstreifen. Die Streifen verblassen und sind dann nicht mehr so unbedingt sichtbar. Insbesondere bei dunkler Haut fallen sie dann nicht mehr so auf.

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