Dehnungsstreifen vorbeugen

Dehnungsstreifen an den Beinen und Maßnahmen dagegen

Wie alle anderen Dehnungsstreifen auch, verursachen Dehnungsstreifen an den Beinen keine Schmerzen. Sie stellen ein psychologisches Problem dar. Wie man am Besten damit umgeht, erfährst du in diesem Artikel.

Wie in der Einleitung bereits beschrieben, stellen Dehnungsstreifen an den Beinen ein ästhetisches Problem dar. Viele Frauen fühlen sich aufgrund von Blicken unwohl und vermeiden beispielsweise den Gang ins Schwimmbad.

In diesem Artikel erfährst du, wie Dehnungsstreifen an den Beinen entstehen, wie du sie vermeidest und was du tun kannst, wenn die Dehnungsstreifen an den Beinen schon entstanden sind.

 

 

Allgemeine Ursachen von Dehnungsstreifen

Wie schon mehrfach auf diesem Blog erwähnt, entstehen Dehnungsstreifen an den Stellen im Körper, wo das Bindegewebe schwach ausgeprägt ist. Das ist in erster Linie genetisch bedingt und damit können auch die Beine von Dehnungsstreifen betroffen sein.

Üblicherweise von Dehnungsstreifen betroffen sind der Bauch, die Hüften, die Achseln, der Po und eben die Beine. Durch verschiedene Faktoren wird das Bindegewebe belastet und es entstehen Risse in der Haut. Diese werden durch rote und weiße Dehnungsstreifen sichtbar.

Einen ausführlichen Artikel zur Entstehung von Dehnungsstreifen findest du hier.

 

 

Wie entstehen Dehnungsstreifen an den Beinen

Rote Dehnungsstreifen
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Die Streifen entstehen, wenn sich die Haut in kurzer Zeit stark dehnen muss. Das kann entweder durch Sport passieren, wenn du vorher nicht oder nicht viel trainiert hast, oder dass du in kurzer Zeit stark zunimmst. Die Haut kann nicht so schnell wachsen und reißt. Das Ergebnis: Dehnungsstreifen.

Allgemein sind Frauen eher von Dehnungsstreifen an den Beinen betroffen, weil sich das Fett bei ihnen eher am Po und in den Beinen ansammelt, während Männer das Fett im Oberkörper einlagern.

 

Sport ist gegen Dehnungsstreifen an den Beinen wichtig und richtig, allerdings im angemessenen Maß

Im Abschnitt weiter oben hatte ich geschrieben, dass Dehnungsstreifen an den Beinen durch Sport entstehen können.

Jetzt empfehle ich dir Sport gegen die Dehnungsstreifen. Widerspreche ich mir damit? Nein, das tue ich nicht und das werde ich im Folgenden erläutern.

 

Wie so häufig im Leben: Die richtige Menge macht’s

Grundsätzlich müssen wir und die unterschiedlichen Arten von Sport für die Beine ansehen.

 

Kraftsport für die Beine

Du kannst im Fitnessstudio Kraftsport für die Beine machen oder du kannst laufen gehen. Beides ist im richtigen Maß gut.

Wenn du im Fitnessstudio Gewichte mit den Beinen stemmst, solltest du dir von den Trainern einen Trainingsplan aufstellen lassen. Ein guter Trainer wird dich fragen, ob und wann du bisher wie viel Sport gemacht hast.

Dann wird dir ein Plan erstellt, um dich an das Training heran zu führen. Gerade wenn du lange keinen Sport mehr gemacht hast, solltest du langsam beginnen. Sprich das mit dem Trainer ab.

Wenn du weißt, dass du genetisch vorbelastet bist, zum Beispiel weil deine Mutter schon Dehnungsstreifen an den Beinen hat, solltest du das bei deinem Trainer ansprechen. Wenn die Streifen durch übermäßiges Training schon entstanden sind, kann es zu spät sein. Deswegen solltest das Training detailliert besprechen.

 

Lauftraining

Auch laufen ist in der richtigen Dosierung gut.

Ähnlich wie beim Krafttraining kannst du allerdings auch hier Muskeln ansetzen, die zu Dehnungsstreifen an den Beinen führen können.

Hier würde ich dir empfehlen, dich mit einem Arzt in Verbindung zu setzen, damit du dir nicht zu viel zumutest.

Einen Artikel zum Thema Dehnungsstreifen durch Krafttraining findest du hier.

 

 

Was kannst du gegen Dehnungsstreifen an den Beinen tun?

Wichtig ist zunächst Vorbeugung gegen Dehnungsstreifen. Verschiedene Maßnahme stelle ich dir näher vor.

 

Eincremen und Einölen

Mit den richtigen Cremes und Ölen kannst du Dehnungsstreifen ideal vorbeugen.

Achte darauf, dass du die Pflegemittel regelmäßig verwendest. Das kann ruhig einmal täglich sein, insbesondere wenn du weißt, dass du anfällig für Dehnungsstreifen bist.

 

Wechseldusche

Wenn du duscht, solltest du das rechte und linke Bein abwechselnd je eine Minute mit warmem und kaltem Wasser abduschen. Das fördert die Durchblutung. Das kannst du natürlich auch an allen Körperregionen machen, an den du Dehnungsstreifen vorbeugen willst.

 

Die richtige Ernährung

Überprüfe mal deine Ernährungsgewohnheiten.

Welches Essen grundsätzlich gesund oder ungesund ist, ist ja bekannt. Achte darauf, ungesundes Essen und insbesondere Alkohol durch gesunde Nahrung zu ersetzen. Die richtige Ernährung sollte gesund und wasserreich sein.

 

Ergänzung zu richtigen Ernährung gegen Dehnungsstreifen

Führe mal über ein paar Wochen ein Ernährungsbuch. Hier trägst du ein, was du über den Tag verteilt zu dir genommen hast.

Da solltest du feste Nahrung und kalorienhaltige Getränke eintragen, also auch Cola oder Alkohol. Kleiner Tipp am Rande: Selbst angeblich gesunde Fruchtsäfte können eine Kalorien- und Zuckerbombe sein.

 

 

Fazit

Dehnungsstreifen an den Beinen sind genauso lästig wie an anderen Körperregionen. Mit den hier vorgestellten Methoden kannst du ihnen vorbeugen und sie zuverlässig behandeln.

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